ORTHEGROH News

Nachrichten aus 07.2026


Juli 2026


Veröffentlicht am 23.07.2026

AOK Nordost

PG 24 Beinprothetik

Kündigung

Die EGROH-Service GmbH hat den PG 24 Beinprothesen-Vertrag (LEGS 15/6 23 P24) zum 31.10.2026 gekündigt.

Über den weiteren Verlauf halten wir Sie auf dem Laufenden! 


Veröffentlicht am 23.07.2026

Knappschaft

PG 31 - Schuhtechnik

Kündigung

Die EGROH-Service GmbH hat den Vertrag zur Produktgruppe 31 Schuhtechnik mit der Knappschaft fristgerecht zum 31.10.2026 gekündigt.
LEGS: 15 90 31F, 15 90 31G, 15 90 31H, 15 90 31J, 15 90 31K 

Nach unseren Informationen besteht neben dem neuen PG-31-Vertrag, den wir aufgrund der angebotenen Konditionen nicht abschließen werden, auch die Möglichkeit, den bestehenden Länderverträgen der PG 31 mit der Knappschaft beizutreten.

Wenn Sie auch künftig Versicherte der Knappschaft mit orthopädischer Schuhtechnik versorgen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an die Knappschaft, um die Beitrittsmöglichkeiten zu den entsprechenden Länderverträgen zu klären.

Wir empfehlen Ihnen, die verschiedenen Verträge einschließlich ihrer Konditionen sorgfältig zu prüfen und miteinander zu vergleichen, um den für Ihren Betrieb wirtschaftlich sinnvollsten Vertrag auszuwählen.


Veröffentlicht am 23.07.2026

GWQ ServicePlus AG

BKK Wirtschaft & Finanzen

PG 21 Monitoring

teilnehmende Kassen

Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit Wirkung zum 01.08.2026 tritt die BKK Wirtschaft & Finanzen dem Vertrag für Monitoring (LEGS 19 91 G11) bei.


Veröffentlicht am 23.07.2026

AOK Baden-Württemberg

PG 31 Schuhtechnik-Vertrag

neuer Vertrag

Die AOK Baden-Württemberg hat mit dem Landesverband für Orthopädie-Schuhtechnik Baden-Württemberg (LIOST) einen neuen PG 31 Schuhtechnik-Vertrag geschlossen. 

Die vertragliche Neuregelung (AC/TK 15/16/19 01 L31) tritt mit Wirkung zum 01.08.2026 in Kraft. Maßgeblich für die Anwendung des neuen Rahmenvertrages ist das Verordnungsdatum, bei Verordnungsverzicht der Tag der Abgabe des Hilfsmittels.

Den neuen Vertrag und die dazugehörige Beitrittserklärung finden Sie im Anhang. 


Veröffentlicht am 16.07.2026

BARMER DAK Gesundheit HEK Hanseatische KK hkk Handelskrankenkasse IKK classic Knappschaft pronova BKK

Reminder !! MIP-Versorgungsgebiete. Probleme beim EKV und in der Poolverwaltung- dringender Handlungsbedarf!!

Problematik

Es besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf!! 

Wie wir bereits mehrfach informiert haben, erfolgt die Pflege der Versorgungsgebiete für die o.g. Kostenträger seit dem 01.12.2025 im MIP-Vertragsmanager direkt durch die Leistungserbringer. 

Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf die Einreichung von Kostenvoranschlägen sowie die Lager-Poolverwaltung. Fehlt für den beantragten Produktbereich ein entsprechendes Versorgungsgebiet, werden Kostenvoranschläge bereits bei der Eingangsprüfung aufgrund eines vermeintlich vertragslosen Zustands zurückgewiesen.

Bitte überprüfen und pflegen Sie Ihre Versorgungsbereiche! 

Eine vollständige Zuordnung hilft, Absetzungen zu vermeiden und spart Ihnen wertvolle Zeit.


Veröffentlicht am 09.07.2026

Wir versorgen Deutschland

GKV-BStabG: 3-Prozent-Abschlag schafft mehr Bürokratie als Einsparungen

Pressemitteilung

WvD warnt vor Bürokratiemonster in der Hilfsmittelversorgung
Geplanter 3-Prozent-Abschlag im GKV-BStabG gefährdet effiziente Versorgung

Berlin, 09.07.2026 – Der Branchenverband Wir versorgen Deutschland e.V. (WvD) warnt vor den Auswirkungen des geplanten pauschalen 3-Prozent-Abschlags auf die Hilfsmittelversorgung. Nach Einschätzung von WvD droht die vorgesehene Regelung, erhebliche zusätzliche Bürokratie zu verursachen, ohne die angestrebten Einsparungen zu erreichen. Statt die Versorgung effizienter zu gestalten, würden Leistungserbringer, Krankenkassen und Versicherte gleichermaßen belastet.

Seit Jahren liegen von Seiten der Leistungserbringer konkrete Vorschläge vor, um die Hilfsmittelversorgung wirtschaftlicher und effizienter zu organisieren. Dazu zählen unter anderem die Reduzierung des Vertragswildwuchses, ein administrativer Rahmenvertrag, eine einheitlichere Verordnungspraxis, der konsequente Ausbau der Digitalisierung, klare Dokumentationsanforderungen sowie ein wirksames Vertragscontrolling. Aus Sicht von WvD liegen genau dort die entscheidenden Effizienzpotenziale.

Mit dem nun vorgesehenen 3-Prozent-Abschlag auf rund 1.000 unterschiedliche Hilfsmittelverträge werde jedoch ein anderer Weg eingeschlagen. Ein aktueller Änderungsantrag der Regierungsfraktionen weitet die Regelung zusätzlich erheblich aus. Betroffen wären künftig unter anderem Fremdleistungen, mehrjährige Fallpauschalen, spitz kalkulierte Einzelversorgungen, Kostenvoranschläge sowie noch nicht genehmigte Versorgungen, Beantragung, Dokumentation, Abrechnung und Rechnungsstellung.

Nach Einschätzung von WvD droht der dadurch entstehende bürokratische Aufwand den erwarteten finanziellen Nutzen deutlich zu übersteigen. Die Folgen wären noch mehr Verwaltungslast, steigender wirtschaftlicher Druck auf die Leistungserbringer, wachsende Versorgungslücken und zusätzlicher Druck auf den Sicherstellungsauftrag der gesetzlichen Krankenkassen.

WvD fordert Streichung des Abschlags

WvD fordert deshalb erneut, den geplanten 3-Prozent-Abschlag aus dem GKV-BStabG zu streichen und weitere Eingriffe in die Vertragsstrukturen nach § 127 SGB V ausschließlich in einem separaten ordentlichen Gesetzgebungsverfahren vorzunehmen. Hierzu gehören eine belastbare Folgenabschätzung, die sachgerechte Anhörung der betroffenen Akteure sowie eine rechtssichere und praktikable Umsetzung.

„Die Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein wichtiges Ziel. Sie darf jedoch nicht mit Maßnahmen verfolgt werden, die in der Praxis vor allem neue Bürokratie schaffen und die Versorgung gefährden“, betonen die WvD-Generalsekretäre Kirsten Abel und Dr. Henning Schweer. Richtig wäre, bestehende Effizienzpotenziale konsequent zu nutzen. Falsch sei, klar benannnte Risiken zu ignorieren und unter hohem Zeitdruck Regelungen einzuführen, deren Verwaltungsaufwand den erwarteten Nutzen übersteigt.

Für WvD steht fest: Eine nachhaltige Weiterentwicklung der Hilfsmittelversorgung gelingt nur durch strukturelle Reformen, Bürokratieabbau und verlässliche Rahmenbedingungen – nicht durch kurzfristige pauschale Eingriffe, die die Versorgung zusätzlich belasten.

Anbei finden Sie den Link zum LinkedIn-Beitrag, der gerne geteilt werden darf. 


Veröffentlicht am 09.07.2026

mkk meine krankenkasse (ehem. VBU)

PG 29 Stoma

Kündigung

Die mkk hat den o.g. Vertrag zum 31.07.2026 gekündigt. Den neuen Vertrag haben wir zur Prüfung bei der Kasse angefordert.

Wir halten Sie auf dem Laufenden! 


Veröffentlicht am 09.07.2026

GWQ ServicePlus AG

BKK Scheufelen

PG 17 app. Kompression

teilnehmende Kassen

Mit Wirkung zum 01.07.2026 ist die BKK Scheufelen dem GWQ- Hilfsmittelvertrag LEGS 19 91 G18 – Kompressionstherapie apparativ beigetreten.


Veröffentlicht am 09.07.2026

AOK Bremen/Bremerhaven

PG23 Ergänzungsvereinbarung ab dem 01.07.2026

Änderungsvereinbarung

Wir möchten Sie über vertragliche Anpassungen informieren, die zum 01. Juli 2026 in Kraft getreten sind. Diese betreffen die Produktgruppe 23 (Orthesen).

Diese befindet sich zurzeit noch in der Eingabe und wird zeitnah für Sie im ORTHEGROH freigeschaltet. 


Veröffentlicht am 09.07.2026

IKK Brandenburg und Berlin

PG 37

Änderungsvereinbarung

Die IKK Brandenburg Berlin hat die Preise in der PG 37 Brustprothesen zum 01.08.2026 angepasst. 

Die neuen Preise finden Sie im Anhang. 
LEGS: 15 90 324

Es ist kein Neubeitritt notwendig. 


Veröffentlicht am 09.07.2026

eVO-Talk

„Update TI-Ready: Zwischen Aufbruch und Umsetzung“

Allgemeine Information

Am Donnerstag, den 3. September 2026, findet von 16:00 bis 17:30 Uhr der nächste eVO-Talk statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die freiwillige Anbindung von Leistungserbringern an die Telematikinfrastruktur (TI) und die Frage, welche Chancen, Anforderungen und praktischen Schritte damit verbunden sind. 

Mit Thomas Münch, Präsidialbeauftragter für Digitalisierung, und Marco Zellmann, Head of Sales and Service im Geschäftsbereich Hilfsmittel der DZH Dienstleistungszentrale für Heil- und Hilfsmittelanbieter GmbH, stehen zwei ausgewiesene Experten für einen aktuellen Überblick und praxisnahe Einblicke zur Verfügung. Thematisiert werden unter anderem der aktuelle Stand der TI-Anbindung, die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg sowie die Erfahrungen und Perspektiven aus der Praxis. 

Die Moderation übernimmt Dennis Giesfeldt, stellvertretender Geschäftsführer sowie Leiter Politik, Versorgungsmanagement und Digitalisierung beim Verband Versorgungsqualität Homecare e.V.

Veranstalter des zweimal jährlich stattfindenden eVO-Talks sind neben dem Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Spitzenverband für Orthopädie-Schuhtechnik e. V., die Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Nordrhein-Westfalen, die Nowecor AG, die ORTHEGROH eG, die rehaVital Gesundheitsservice GmbH, die Sanitätshaus Aktuell AG, der Verband Versorgungsqualität Homecare e. V. sowie die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung e. V. (DGIHV) und die Vereinigung Technische Orthopädie (VTO).   

Senden Sie Ihre Fragen gerne vorab an kommunikation@biv-ot.org.    


Veröffentlicht am 07.07.2026

Wir versorgen Deutschland

Vor finalen Beratungen zum GKV-BStabG: WvD fordert Verzicht auf pauschale 3-Prozent-Kürzung

Pressemitteilung

Im Mittelpunkt der Kritik steht der vorgesehene pauschale Abschlag von drei Prozent auf bestehende Vergütungsvereinbarungen. Diese Maßnahme gefährdet die Arbeit und teilweise sogar Existenz vieler Hilfsmittelleistungserbringer und damit die wohnortnahe Versorgung von Millionen Patientinnen und Patienten.

Die Hilfsmittelversorgung ist im hohen Maße von Dienstleistungen geprägt. Es braucht qualifizierte Beratung, individuelle Anpassung, Nachsorge und persönlicher Betreuung. Genau diese Leistungen würden jedoch durch die pauschalen Kürzungen besonders unter Druck geraten.

WvD weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die Hilfsmittelversorgung nicht zu den wesentlichen Kostentreibern der gesetzlichen Krankenversicherung gehört, sondern vielmehr einen wichtigen Beitrag dazu leistet Krankenhausaufenthalte, Pflegebedürftigkeit und damit hohe Folgekosten für das Gesundheitssystem zu vermeiden.

Statt zusätzlicher Belastungen fordert WvD daher strukturelle Reformen in der Hilfsmittelversorgung. Dazu zählen insbesondere der Abbau von Bürokratie, schlankere Vertragsstrukturen in Form eines administrativen Rahmenvertrages sowie eine konsequente Digitalisierung.

Außerdem muss ausdrücklich gesetzlich abgesichert werden, dass bei der durch das GKV-BStabG geplanten Erhebung der Daten für die Festbeträge sowohl die Grundsätze der DSGVO beachtet werden als auch die Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen sichergestellt wird.

Die Abgeordneten haben jetzt die Möglichkeit, das Gesetz an entscheidenden Stellen zu verbessern. Wer die Versorgung langfristig sichern will, sollte auf den pauschalen 3-Prozent-Abschlag verzichten und stattdessen die Rahmenbedingungen für eine hochwertige und wohnortnahe Hilfsmittelversorgung stärken.


Veröffentlicht am 02.07.2026

AOK Bayern

Lagerbestandsbereinigung im MIP & Neue E-Mail-Adresse für Rückholungen vor Ablauf Fallpauschale

Allgemeine Information

Die AOK Bayern bereinigt ab dem 24. Juni 2026 die im MIP-System erfassten Lagerbestände für rehatechnische Hilfsmittel in ihrem Eigentum. Betroffen sind nur Vertragspartner, die solche Hilfsmittel eingelagert haben – für alle anderen ist diese Meldung gegenstandslos.

Die Bereinigung muss innerhalb von 28 Kalendertagen ab Versand des AOK-Schreibens abgeschlossen sein; auch in diesem Zeitraum neu eingelagerte Hilfsmittel sind einzubeziehen.

Details zum Vorgehen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Handbuch der Medicomp.

Des Weiteren hat die AOK Bayern eine neue E-Mail-Adresse für Rückholungen vor Ablauf Fallpauschale eingerichtet. Wir bitten Sie, zukünftig ausschließlich nur noch die folgende neue E-Mailadrasse für die Meldung über die vorzeitige Hilfsmittelrückgabe zu verwenden: hilfsmittel.qm@service.by.aok.de


Veröffentlicht am 02.07.2026

DAK Gesundheit

Tracheo

neuer Vertrag Kein Beitritt von EGROH

Wie bereits berichtet, hat die DAK den Tracheostoma-Vertrag (LEGS 19 93 070) zum 30.06.2026 gekündigt. 

Den neuen Vertrag wird die EGROH-Service GmbH aus wirtschaftlichen Gründen nicht zeichnen. 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die Kasse. 


Veröffentlicht am 02.07.2026

AOK Niedersachsen

PG 24 Beinprothetik

Ergänzungsvereinbarung

Die AOK Niedersachsen hat in der PG 24 Beinprothesen alle Vergütungspositionen exklusive des Stundenverrechnungssatzes zum 01.07.2026 linear um 45,5% erhöht.

Die Konditionen für die PG 24 können mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende, frühestens zum 31.12.2026, schriftlich gekündigt werden, soweit vorher keine abweichende neue Vereinbarung getroffen wurde.

Es ist kein Neubeitritt notwendig. 


Veröffentlicht am 02.07.2026

Wir versorgen Deutschland

Hilfsmittelversorgung als Care-Navigator nutzen statt totsparen

Pressemitteilung

Berlin, 26. Juni 2026. 
Die Hilfsmittelversorgung braucht strukturelle Veränderungen statt undifferenzierter Einschnitte. Darauf machten der Verband "Wir versorgen Deutschland" (WvD) und der Zukunftsforscher Prof. Dr. Thomas Druyen beim Parlamentarischen Abend in Berlin vor rund 80 Gästen aus Politik, Gesundheitshandwerk, Homecare, Wissenschaft und Wirtschaft aufmerksam. Anlass war die Vorstellung der Hilfsmittel-Studie 2026 „Care-Navigation. Die Zukunft der Hilfsmittelversorgung“. Sie zeigt: Bereits vor der geplanten pauschalen 3%-Kürzung im Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes sehen rund 76 % der Befragten die wirtschaftliche Existenz vieler Betriebe durch die bestehende Vergütungsstruktur langfristig gefährdet. WvD fordert deshalb, die Kürzung ersatzlos zu streichen und stattdessen echte Strukturreformen anzugehen.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie im Anhang.